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Der Schweriner Landtag hat die öffentlichen Bibliotheken auf die politische Tagesordnung gesetzt und am 17. Juli 2008 eine nichtöffentliche (!!) Anhörung zum Thema "Fragen der qualitativen und quantitativen Entwicklung der öffentlichen Bibliotheken im Land Mecklenburg-Vorpommern" im Bildungsausschuss durchgeführt.
Geladen waren 18 Sachverständige. Nicht qua Amt mit Mecklenburg-Vorpommern verbunden waren nur zwei Personen, nämlich Stefan Biermann vom Thüringer Kultusministerium und Barbara Schleihagen vom Deutschen Bibliotheksverband.
Den Sachverständigen wurde ein umfangreicher Katalog mit 27 Fragen vorgelegt.
Bemerkenswert sind u.a. diese Fragen:
13. Welchen Bedeutungswandel erleben die öffentlichen Bibliotheken und ihre Dienstleistungen in der sich weiter formierenden Wissensgesellschaft, z. B. für die Heranbildung medienkompetenter Einwohnerinnen und Einwohner wie auch gut ausgebildeter Arbeitskräfte? Inwiefern sind Bibliotheken geeignet, mehr als jede andere Kultureinrichtung in weitem Umfang die Verwirklichung von Grundrechten (Informations-, Wissenschafts-, Berufs-, Weltanschauungsfreiheit etc.) zu ermöglichen?
18. Welches sind Ihre konkreten Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Bibliothekswesens in M-V? Wäre in diesem Zusammenhang ein Landes-Bibliotheksgesetz geeignet, Betrieb, Aufgaben und Finanzierung der öffentlichen Bibliotheken verbindlich zu regeln sowie bestehende Steuerungs-, Organisations- und Nachhaltigkeitsdefizite abzubauen?
19. Welche Chancen würde ein Bibliotheksgesetz bieten bzw. welche Risiken würde es mit sich bringen? Welche Aufgaben, Verpflichtungen, Kooperationen und Vernetzungen könnten per Gesetz oder alternativ geregelt werden?
Die Antworten auf diese und weitere Fragen sind leider nicht bekannt.
Auf den Seiten des DBV findet sich die vom Verband abgegebene Stellungnahme nicht.
Allerdings haben sich die Fraktionen im Schweriner Landtag in Form von Pressemitteilungen geäußert.
Die CDU hält in Gestalt ihres bildungspolitischen Sprechers Marc Reinhard ein Bibliotheksgesetz für überflüssig. Für ihn ist alles im grünen Bereich: "Die Bibliotheken im Land stehen Dank Unterstützung der Kommunen und engagierter Mitarbeiter sehr gut da."
Die LINKE findet ein Bibliotheksgesetz wichtig. Der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Torsten Koplin, sagt:
"Viele Experten in der Anhörung haben die Notwendigkeit eines Landes- Bibliotheksgesetzes bestätigt. Erst dadurch werde es möglich, Betrieb, Aufgaben und Finanzierung der öffentlichen Bibliotheken verbindlich zu regeln. Daneben ist ein Bibliotheksentwicklungsplan erforderlich, der die Qualitätsstandards der Bibliotheken benennt"
Die LINKE kündigt an, dass sie nach der Sommerpause eine entsprechende parlamentarische Initiativen vorlegen wird.
Bemerkenswert äußert sich die F.D.P. durch ihren bildungspolitischen Sprecher Hans Kreher:
"Die FDP-Fraktion fordert die Landesregierung auf, ein nachhaltiges Konzept für die Entwicklung der Bibliotheken als Bildungseinrichtung im Land vorzulegen. Dabei geht es um mehr als die Sicherstellung der klassischen Aufgaben der Bibliotheken, wie z. B. die Förderung der Lesekompetenz. Bibliotheken müssen als Teil der Wissensgesellschaft den Rang einer Bildungseinrichtung erhalten. ... Kommunale Selbstständigkeit und ein Bibliotheksgesetz dürfen sich dabei nicht gegenseitig im Wege stehen. Bibliotheken, als Kultur- und Bildungseinrichtungen, bieten eine unverzichtbare Chance für die Kommunal- und Landesentwicklung. Sie helfen dabei, der Gefahr einer immer stärker werdenden Wissens- und Sozialkluft entgegenzuwirken."
Link.
Auf den Seiten von NPD und SPD (!!) waren keine Äußerungen zu entdecken.
Dass eine Anhörung zum Thema Bibliotheken unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt wird, ist unverständlich, zumal hier das gesamte Bibliothekswesen des Landes in Form von Sachverständigen vertreten war. Entsprechende Anhörungen im Mai in Sachsen und Thüringen fanden im Licht der Öffentlichkeit statt.
Schade ist, dass sich das Thema in puncto Bibliotheksgesetz allein auf die öffentlichen Bibliotheken fokussiert. Das ist seit dem Thüringer Bibliotheksgesetz nicht mehr Stand der Diskussion.
Positiv überrascht die Äußerung der F.D.P. Die Liberalen sind neuen Gesetzen gegenüber immer sehr kritisch. Umso bemerkenswerter, wenn der Aspekt "Bibliothek als Bildungseinrichtung" offenbar gesetzeswürdig erscheint.
Wie es aussieht, wird das Thema Bibliotheksgesetz in Mecklenburg-Vorpommern wohl ein Oppositionsthema bleiben. Die LINKE wird nach der Sommerpause einen Entwurf vorlegen. Die Regierungsparteien halten ein Gesetz, ja sogar schon eine Pressemitteilung zu dem Thema für überflüssig.
Interessant ist übrigens ein Blick in die Parlamentsdatenbank des Schweriner Landtages
Link.
Sowohl die freie Suche als auch die Schlagwortsuche ergeben für den Begriff "Bibliothek" in der laufenden Wahlperiode nur einen (!) Treffer:
Eine kleine Anfrage nebst Antwort der Landesregierung zum Thema "Kommunale Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern" des Abgeordneten Stefan Köster von der Fraktion der NPD, LT-Drs. 5/424 vom 07. Mai 2007. Die Drucksache listet u.a. Bibliotheksschließungen seit 2003 auf.
Fazit: Bei dem Desintersse der Regierungsparteien am Thema Bibliotheken macht die nicht öffentliche Anhörung eigentlich wieder Sinn.
Wer Bad Aussee besucht, findet im dortigen Kurpark den geographischen Mittelpunkt Österreichs. Wer neben der schönen Landschaft auch “Hintergründiges” genießen möchte, ist bei der Edition Art&Science gut aufgehoben. Dort erschienen in den letzten beiden Monaten mehrere Bücher zum Themenkomplex Oberösterreich, Salzkammergut und St. Wolfgang, die im Anschluß kurz vorgestellt werden:
Weitere Informationen zur Gemeinde St. Wolfgang, dem Salzkammergut und zur Edition finden Sie unter: St. Wolfgang / Salzkammergut.
Peter Wawerzinek: Mein Salzkammergut. Von Seefahrten und Seereisen.
Mein Salzkammergut. Von Seefahrten und Seereisen des Autors Peter Wawerzinek ist Ergebnis eines zweimonatigen Aufenthaltes im Salzkammergut, genauer in St. Wolfgang. In den Monaten Juli – September 2007 beobachtete er Landschaft und Menschen. Das Buch ist kein Roman geworden, es ist aber auch kein literarischer Essay, keine wissenschaftliche Abhandlung. Mein Salzkammergut ist eine Mischung aus persönlichen Notizen und genauen, detailreichen Studien. Während seines dreimonatigen Aufenthaltes bereiste er das Salzkammergut. Sein Weg führt in bis in die entlegensten Winkel (Gosau) bis auf die höchsten Gipfel (Dachstein) und zu den wichtigsten kulturellen Ereignissen (Mondsee Jedermann / Handkesymposium Gmunden). Vor allem seine Begegnungen mit Menschen zeichnen ein sehr genaues Bild von jenem Salzkammergut, das uns meist verborgen bleibt, weil wir selten Zugang dazu bekommen, weil es sich hinter hohen Hecken und schön gestrichenen Zäunen verbirgt, vor den Blicken der neugierigen Touristen, die allüberall zu sein scheinen – in den Sommermonaten. Das Buch gibt einen Einblick in die Geschichte des Salzkammerguts wie sie dem Autor von den Menschen erzählt wurde, ergänzt durch eigene Recherchen.
ISBN 978-3-902157-29-4 / Preis € 24,00 / Seitenzahl 308 / Hardcover
(zuzüglich Versand in €: Österreich: 4,00 / EU: 6,00 / Welt: 8,00)
Informationen zum Buchpräsentation am 14. August, 19:30 Uhr in Bad Ischl (Stadtmuseum) finden Sie hier: Wolfgangsee Literaturtage 2008
Sigrid Kohl, Tina Strauss (Hg.): Resonanzen. Anthologie.
“Es muß ein wunderbares Land gewesen sein …”, schrieb der in Pichl-Kainisch geborene Schriftsteller Herbert Zand über das Land seiner Kindheit, das Salzkammergut. Nicht umsonst war die Region bis hin in das Gebiet um den Wolfgangsee Anziehungspunkt für Künstler, Maler, Schauspieler und Literaten aus Österreich und der Welt, die hier ihre Sommerfrische verbrachten, die vorüberzogen oder hier sesshaft wurden – und sie ist es bis heute geblieben. So trifft sich Jahrzehnte später regelmäßig eine „literarische Weltfamilie in neuer Formation“, die Tradition fortzusetzen, Brücken zu schlagen, eigene Wege des literarischen Schaffens jenseits von Klamauk und Kommerz zu gehen. Anlässlich der Landesaustellung Oberösterreich 2008 beschäftigten sich Autoren mit Interessensschwerpunkt Strobl und Wolfgangsee-Literatur mit dem Thema „Literatur rund um den Wolfgangsee“.Befasst mit Texten von Hilde Spiel, Alfred Komarek, Peter Altenberg, Barbara Frischmuth, Marie von Ebner-Eschenbach, Alexander Lernet-Holenia, Leo Perutz und Herbert Zand, stellte sich die Aufgabe, mit diesen Texten zu arbeiten: sie zu überschreiben, sie fortzusetzen, sie zu manierieren, zu beantworten. Wie auch immer das Herangehen der Schreibenden an den Text war – es bedeutete einen intensiven Kontakt mit dem Thema, ein Sich-Einlassen, ein Durchwirken-Lassen; ein Öffnen des Geistes, ein Verweben von bereits Geschaffenem mit zu Schaffendem. In uns allen wurde etwas zum Klingen gebracht.
ISBN 978-3-902157-50-8 / Preis 13,00 / Seitenzahl 182 / Softcover
(zuzüglich Versand in €: Österreich: 2,00 / EU: 4,50 / Welt: 6,00)
Informationen zur Buchpräsentation am 16. August 2008, 19:30 Uhr in Strobl (Deutschvilla) finden Sie hier: Wolfgangsee Literaturtage 2008
Raimund Bahr (Hg.): Für Führer und Vaterland. Das Salzkammergut von 1938-1945.
Mit dem Buch „Für Führer und Vaterland“ wollen wir eine Reihe beginnen, die sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Region Salzkammergut beschäftigt. Gerade für den Zweiten Weltkrieg gibt es wenig Bewußtsein vor allem für die Vertreibungen und Lager vor Ort. Die Texte sind ebenso vielfältig wie das Thema selbst. Der Zusammenhang von Religion und Nationalsozialismus wird erstmals in einer größeren Arbeit von Karl W. Schwarz dargestellt. Klaus Kienesberger, einer der Kuratoren der oö. Landesausstellung in Strobl, zeigt wie ein Widerstandskämpfer unter der Propaganda der DDR zum Helden aufstieg. Sepp Plieseis ist im Bewußtsein des Salzkammergutes gut verankert. Michael Kurz setzt sich mit dem Autor Franz Kain auseinander, der mit Arnolt Bronnen bekannt war und in seinen Texten immer wieder den Zweiten Weltkrieg thematisierte. Helmut Kalss publiziert hier erstmals ein Interview mit einer Widerstandskämpferin aus dem Salzkammergut und zeigt so, daß Widerstand nicht immer nur den Kampf mit der Waffe bedeutet, sondern vor allem auch ein weibliches Gesicht hat. Andreas Schmoller zeigt, welche Bedeutung das KZ Ebensee in überregionaler Hinsicht bekommen hat und wie es in der Literatur rezipiert wurde. Wolfgang Quatember arbeitet mit seinem Text ein bisher noch unbeleuchtetes Kapitel der Zeitgeschichte auf, die Situation der Juden im Wohnlager Traunkirchen und wartet mit interessantem Zahlenmaterial auf. Silvia Panzl beschäftigt sich mit jenen Frauen und Männern, die den Weg aus dem Salzkammergut in den Spanischen Bürgerkrieg fanden.
ISBN 978-3-902157-49-2 / Preis 15,00 / Seitenzahl 215 / Softcover
(zuzüglich Versand in €: Österreich: 2,00 / EU: 4,50 / Welt: 6,00)
Informationen zur Buchpräsentation am 16. August 2008, 19:30 Uhr in Strobl (Deutschvilla) finden Sie hier: Wolfgangsee Literaturtage 2008
Helmut Rizy: Hasenjagd im Mühlviertel. Roman einer Gegend.
Die Neuauflage der “Hasenjagd im Mühlviertel” macht ein wichtiges Kapitel österreichischer Zeitgeschichte wieder sichtbar und lesbar. Im Februar 1945 bracher 500 vorwiegend sowjetische Soldaten, vor allem Offiziere, aus dem Todesblock des Konzentrationslagers Mauthausen im oberösterreichischen Mühlviertel aus. Sie waren sich sicher, daß ein verbleiben in den Todeszellen ohnehin ihr sicheres Ende bedeutet hätte. Nach dem Ausbruch wurde die gesamte Bevölkerung aufgerufen, sich gemeinsam mit der SS an der „Hasenjagd“ zu beteilgen. Das Buch zeigt unterschiedliche Menschen aus den verschiedensten Schichten und ihre Motivationen sich an dieser Jagd anzuschließen oder sich ihr zu verweigern. Das eine derartige Verweigerung möglich war, wird in diesem Buch ebenso beschrieben, wie die Angst diese auch durchzuführen. Das Buch ist nicht nur zeithistorisches Dokument, sondern es will auch Mut machen, heute, unter demokratischen Bedingungen, nicht wegzusehen, sondern sich der Unmenschlichkeit zu widersetzen, nicht mitzumachen, wenn wieder mal die “Jagd” auf eine Bevölkerungsgruppe eröffnet wird.
ISBN 978-3-902157-40-9 / Preis € 22,00 / Seitenzahl 398 / Softcover
(zuzüglich Versand in €: Österreich: 4,00 / EU: 6,00 / Welt: 8,00)
Informationen zur Buchpräsentation am 9. August 2008, 19:30 Uhr in Bad Ischl (Stadtmuseum) finden Sie hier: Wolfgangsee Literaturtage 2008
Informationen & Bestellungen
Edition Art & Science - Au 93, 5360 St. Wolfgang
0043 (0) 660 122 53 89
editionas@aon.at
Bundeskanzlerin Merkel richtete zum 20jährigen Bestehen ein Grußwort an die Stiftung Lesen. [via b.i.t. online news]
Anläßlich der Olympischen Spiele in Peking sehen sich auch ausländische JournalistInnen mit der Praxis der Internetzensur konfrontiert. Eine Praxis, die seit Jahren von westlichen Konzernen unterstützt wird, die sich auf diesem Wege ein extra Körberlgeld machen.
Neugierige DatenschnüfflerInnen soll es allerdings nicht nur in China geben. So sind die folgenden Infos für alle Menschen, die sich mit den Themen Datenschutz bzw. Zensur beschäftigen, von Interesse.
Das Global Internet Freedom Consortium (GIFC) bietet Ihnen Unterstützung bei der Umgehung von Zensur. Das GIFC hält entsprechende Werkzeuge zum Download bereit, während der Chaos Computer Club (CCC) mit dem “Freedom Stick” einen USB-Stick als einfache Lösung für Betroffene anbietet.
Chaos Computer Club bietet Betroffenen Hilfe gegen Zensur in China
CCC - China - Privacy Emergency Response Team - deutsch / englisch
Global Internet Freedom Consortium (GIFC)
Kai Raven - Sicher und anonym im Internet mit Proxys
Österreichische Datenschutzkommission
Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftrage
Privacy - eine interaktive Linksammlung
Burkhard Schröder - Kryptografie, Steganografie, Datenschutz und Anonymität im Internet
Siehe auch den Beitrag “Chinesische Literatur” hier im Blog.
Eine der längsten Filmserien erscheint zum Teil auf DVD. Our Gang / The Little Rascals von Hal Roach lief von 1922 bis 1944 in den amerikanischen Kinos. Alle 80 Folgen der Tonfilmära von 1929 bis 1938, bevor MGM die Serie übernahm und verdarb, werden im Oktober auf DVD veröffentlicht, restauriert und ungeschnitten.
“The series, one of the best-known and most successful in cinema history, is noted for showing children behaving in a relatively natural way. While child actors are often groomed to imitate adult acting styles, steal scenes, or deliver “cute” performances, Hal Roach and original director Robert F. McGowan worked to film the unaffected, raw nuances apparent in regular kids. Our Gang also notably put boys, girls, whites, and blacks together in a group as equals, something that “broke new ground,” according to film historian Leonard Maltin. [1] Such a thing had never been done before in cinema, but was commonplace after the success of Our Gang.” (Wikipedia)
Mit dieser Serie wird auch ein bedeutendes Zeitdokument der Alltagskultur dieser Jahre in den USA zugänglich:
“… , even though these are comedies, be prepared for viewing a harsh world from the viewpoint of the depths of the Great Depression. For example, in 1931’s “Fly My Kite” the kids’ good friend “Grandma” is about to have everything she owns legally stolen by her stepson. She is worried about having to go to the county poor farm if that happens. In 1931, before Social Security, the county poor farm was a real place and not somewhere you would want to be. (Review calvinnme, amazon.com)
Vermutlich handelt es bei dieser DVD-Ausgabe um die Restaurierung aus den neunziger Jahren nach den Filmnegativen der Library of Congress:
“The 80 1929 - 1938 Roach “Our Gang” films already received complete restorations (from negatives in the Library of Congress) in the early 1990s. Cabin Fever Entertainment marketed the shorts in 1994, on 21 VHS volumes and 4 laser disc box sets. Cabin Fever went bankrupt, RHI bought it, and then Hallmark bought RHI. Now, Hallmark and RHI are separate entities.
RHI is packaging this boxset from those restorations. Outside of packaging, distribution and marketing in partnership with Genius Entertainment, RHI is not yet doing any work in regard to upgrading their Hal Roach archives.All of the Hal Roach titles owned by RHI have the original nitrate camera negatives, and have been safely housed by UCLA for several years (after Hallmark decided to discard the volatile negatives). Hopefully, RHI will someday access these materials in an all-out restoration project of the rest of the Roach library.” (Review calvinnme, amazon.com)
Wie organisiere und optimiere ich meine konzeptionelle Arbeit? Dieses Frage stellt sich nicht nur – so, wie bei mir in den letzten Wochen – beim Schreiben von Manuskripten oder Büchern, sie begleitet letztlich jeden Knowledge Worker tagaus, tagein. Die Antwort, die Chuck Frey in einem aktuellen Posting dazu gibt, lässt sich kurz und bündig zusammenfassen: “Nutzen Sie Mind Mapping!”
Warum Sie das tun sollten und wo die überzeugenden Gründe für den Einsatz dieser Methode liegen, beschreibt er in seinem Artikel, den Sie sich unbedingt ansehen sollten. Wenn Chuck Sie überzeugt hat und Sie noch über keine Mind Mapping Software verfügen, brauchen Sie übrigens nicht gleich tief in die Tasche zu greifen, um seine Anregungen in die Tat umzusetzen. Mindomo, Mindmeister und andere Anbieter von online Mind Mapping Software offerieren Basis Accounts, mit denen Sie kostenlos Ihre ersten Versuche unternehmen können.
Langfristige Verfügbarkeit elektronischer Medien [Computerdatei] : Referat am Kolloquium “Speicherbibliotheken - Digitale Bibliotheken” ; (Graz, 3. April 1997) / Heinz Hauffe. - 1997. - 22.725 Bytes
Über DOBInet gefunden, und trotz des Titels unter der angegebenen URL natürlich nicht mehr erreichbar. Aus dem Abstract:
WBb sollten im Bereich ihres Sammelauftrags Verfügbarkeit von Online-Publikationen beobachten und erforderlichenfalls Verantwortung für die Archivierung selbst übernehmen.
Das war in diesem Fall anscheinend nicht erforderlich.
Eine der führenden ÖBs in Deutschland (rund 1 Mio. Medieneinheiten) bekommt ab November eine neue Leitung. Dr. Hannelore Vogt, seit 1993 Leiterin der Stadtbibliothek Würzburg, wird die Nachfolge von Dr. Horst Neißer in der Stadtbibliothek Köln antreten.
[via ksta.de]

Mit welchen Begriffen bibliothekarische Blogger die letzten zwei Jahre hantiert haben, zeigt eine auf Flickr dokumentierte Wordle-Wort-Wolke (WWW).
Die Leiterin der rennomierten Stadtbücherei Würzburg (Gesamtrang Nr. 1 der Öffentlichen Bibliotheken im diesjährigen bix-bibliotheksindex), Dr. Hannelore Vogt, wird Nachfolgerin von Dr. Horst Neißer in der Leitung der nicht weniger renommierten StadtBibliothek Köln, meldet der Kölner Stadtanzeiger.
Wir übersiedeln gerade alle Bücher, die vor 1850 erschienen sind, in den klimakontrollierten, sauerstoffreduzierten Tiefspeicher. Wir haben Listen ausgedruckt, nach denen im Depot ausgehoben wird, dann wird abgesaugt und abgestaubt, dann kommen die Bücher zu uns herunter, und wir vermerken den Erhaltungszustand und den neuen Standort im Katalog. Ich trage außerdem noch Besitzvermerke ein, weil ich spannend finde, durch wieviele Hände (und Bibliotheken) so manches Buch schon gegangen ist - und wann, wenn nicht jetzt, soll man das erledigen. Ich hatte bisher nur zwei Bücher, die nicht in sehr gutem Zustand waren, und lasse mich immer wieder von Büchern aus dem 17. Jahrhundert mit fleckenlosem Papier und glasklarer Schrift begeistern. Die befürchteten Papierschnitzelberge unter meinem Schreibtischsessel sind jedenfalls bislang ausgeblieben.
Eine von den vielen Summer Schools, die zurzeit stattfinden, bietet Graduierten die Möglichkeit, sich in Netzwerkanalyse fit machen zu lassen. Aus der Homepage:
The 8th POLNET International Summer School on the Analysis of Political and Managerial Networks will take place at University of Konstanz, Germany, from Aug 31 to Sep 5, 2008.
The seminar is a basic introduction to social network analysis. It is intended for MA and PhD students as well as researchers interested in theoretically driven empirical research on networks in the social sciences. The aim of the Summer School is to introduce scholars to the analysis of networks who are conducting or planning to conduct quantitative studies of networks in the fields of policy, management and organisational science. By using a concrete data set of relationships among a set of actors, the Summer School will introduce UCINET and visone as methodological tools for analysing these data.
Das Goethe Instiut Montréal hat ein Blog zur IFLA 2008 gestartet, in dem ich auch mit schreibe und einige Eindrücke zu von der IFLA festhalten werde.
Aus einer bildungspolitisch für gewöhnlich hart an der Zuverlässigkeit schrammenden Quelle ist zu entnehmen
Da scheint jemand von der Kamapagne "Treffpunkt Bücherei" nachhaltig sozialisiert worden zu sein. Bei der folgenden InformationRon Wood (61) kann einfach nicht die Finger von seiner Ekaterina (19) lassen. Jetzt lud er sie sogar in seine Entzugsklinik ein - zum sexy Stelldichein in der Bücherei. (...)
stellt sich einem als Angehörigen der Berufsgruppe umgehend die Frage: was macht inzwischen das bibliothekarische Personal? Geht es mittagessen oder bleibt es in der Bibliothek und widmet sich der Fortbildung? Auch der nächste Satz wirft Fragen auf:Zum Schäferstündchen schlossen sich Ron und "Kat" in die Bibliothek ein
Heißt "Bücher-Tête-à-tête", dass sie sich doch auch mit Büchern und nicht nur miteinander konfrontiert hatten? Oder sollte das generationenübergreifende Paar vielleicht frevelhafterweise Bücher als Unterlage für sein Tête-à-tête verwendet haben, weil auf alten Steinen liegt es sich vielleicht nicht so gut?Was wohl Rons Ehefrau Jo (53) zum Bücher-Tête-à-tête ihres untreuen Gatten sagt?
Wie auch immer, in Wien wäre sowas nicht passiert. Dort gibt es bekanntlich seit einigen Jahren keine Spitalsbüchereien mehr, weil die zuständige Stadträtin der Meinung war, dass die Spitäler für die Büchereien selbst aufzukommen hätten, wenn sie welche wollten.
Die Spitäler sahen das anders und Ron Wood hätte für die Betätigung seiner Finger eine andere öffentliche Örtlichkeit finden müssen.
Dabei wäre das doch ein netter Aufmacher mit Bild für die "Rathauskorrespondenz" gewesen:"Stadträtin Laska übergibt Rolling Stone den Schlüssel der Spitalsbücherei!!"
WordPress eignet sich gut als einfaches Content Management System (CMS), da neue Beiträge einfach erstellt und kommentiert werden können. Mit zahlreichen Plugins und Anknüpfungspunkten lässt es sich zu Webanwendungen “aufbohren”, die über einfache Weblogs hinausgehen.
Momentan überlege ich für die Webseite einer Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, wie man am besten Weblog, Kalender und Literaturverzeichnis kombinieren könnte. Bislang gibt es für jede Veranstaltung einen eigenen Beitrag. Das Datum des Beitrags ist aber nicht das Datum der Veranstaltung, sondern das Veröffentlichungsdatum des Beitrags. Irgendwie müssten die einzelnen Beiträge aber auch noch in einem Veranstaltungskalender auftauchen; man könnte sie zum Beispiel zusätzlich bei Venteria oder bei LibraryThing local eintragen und die Daten von dort wiederum im Blog einbinden - was zumindest etwas umständlich klingt.
Zu jeder Veranstaltung gibt es passende Literatur, die natürlich auch irgendwie erschlossen sein sollte. Eine Möglichkeit wäre, für jedes Werk einen eigenen Blogeintrag zu erstellen, so wie es in Scriblio der Fall ist (übrigens auch mit Verfügbarkeitsstatus). Ein Vorteil dabei ist, dass zur Verschlagwortung von Veranstaltungen wie für Literatur die gleichen Tags für verwendet werden können. Die andere Möglichkeit wäre, eine Social Cataloging-Anwendung wie BibSonomy oder LibraryThing zu nutzen. Die Literatur wird also in einer eigenen Webanwendung verwaltet und muss irgendwie per Plugin in WordPress eingebunden werden. Für BibSonomy gibt es dieses WordPress-Plugin (sowie die Möglichkeit eines HTML-Export, der per JabRef-Filter angepasst werden kann) und für LibraryThing einen Widget-Generator. Leider lassen sich bei dieser Lösung Veranstaltungen und Literatur nicht gemeinsam erschließen und recherchieren. Bei der Vergabe von und dem Browsing über Tags ist jede Anwendung (Blog, Kalender, Literaturverwaltung) noch eine Insel. Wünschenswert wäre ein gemeinsames Tagging-Vokabular über mehrere Anwendungen - das wäre dann ein einfacher Fall von Semantischem Tagging … und wahrscheinlich erst etwas für 2009 ![]()
Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über eine Führung in der Marienbibliothek, bei der u.a. eine Lutherbibel gezeigt wurde. Die Marienbibliothek in Halle ist eine Spezialbibliothek mit ca. 30.000 Bänden und eine der ältesten evangelischen kirchlichen Bibliotheken, d.h. sie hat einen namhaften Altbestand. - Die älteren Bücher werden übrigens wegen den metallenen Schließen “aufgeschlagen”, die sich durch einen Schlag auf den Buchdeckel öffnen. Für Buch- und Bibliothekshistoriker eine Selbstverständlichkeit! (Ich gehöre nicht dazu …) ![]()
"Holzklasse"
Michael Embach, Direktor der Stadtbibliothek Trier und Andrea Rapp, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier schreiben im Feuilleton der FAZ über die Digitalisierung. Einige Streiflichter aus dem Artikel:
- ob die Langzeitarchivierung bei einzelnen Projekten gelöst sei, könne man bezweifeln
- durch zunehmend sich entwickelnde Kooperationen fallen Benutzungsschranken allmählich weg
- eine theoretische Debatte über die Nutzungsmöglichkeiten des neuen Mediums sei merkwürdigerweise ausgeblieben
Anhand des Beispiels der Digitalisierung mittelalterlicher Schriften machen sie drei Funktionen aus:
- Möglichkeit des Vergleichs verschiedener Textfassungen
- anhand der Digitalisate kann man die verschiedenen Überlieferungen besser voneinander unterscheiden und
- “dislozierte” Sammlungen können anhand der Digitalisate wieder rekonstruiert werden.
Alles in allem sehen sie eine Verbesserung der Ausgangslage der Forschung, man brauche jedoch ein verfeinertes methodologisches Rüstzeug, um die Möglichkeiten auch ausschöpfen zu können.
… dann war entweder die Bibliothek gut oder der Jahrgang oder beides. Ich habe das erst einmal erlebt, anderswo passiert das auch. Beispielsweise in Limbach-Oberfrohna: Zum Abschied übergaben Abiturienten Bücher im Wert von 400 Euro an die Schulbibliothek des Gymnasiums. [via Kanal 8, Sachsen-Fernsehen]
Ein Hinweis aus dem Premium-Filmblog Green Cine Daily von David Hudson: Michael S. Newman macht sich in seinem Blog Zigzigger - On the Audiovisual & Beyond Gedanken über die Veränderung der Filmkultur durch repetitive Medien wie Video und vor allem DVD. Seine Thesen: Independent-Filme werden komplexer und erfordern ein mehrfaches Sehen. Neue, individuelle Medien verändern das Verhältnis des Zuschauers zum Film und lassen ihn aus seiner Zuschauerrolle heraustreten:
“I’ve been writing for the past few weeks about indie films that make prominent formal play or certain kinds of complexity that rewards repeated viewing. Many of these films are hard to understand in a fully satisfying way the first time through. They have scrambled temporal structures or ambiguous levels of subjective/objective narration. (These include Pulp Fiction, Mystery Train, Donnie Darko, The Limey, Memento, Primer, and The Nines.) Along the way I have had to consider that many of these films have attained cult status, and that the difficulty they present for first-time viewers might encourage audiences to form fandoms around these films that can organize knowledge about them, especially through the social networks of the web…
It strikes me that new media technologies have significant effects on the history of cult cinema. (I’m not sure how original my insights about this will be here, but they’re new to me, so I’m offering them up.) My basic point is that the availability of films to own on videotape, disc, or computer file marks a transformation in the way audiences engage with the film text, and that this transformation makes the cult mode of film experience much more typical, more available to more viewers and to more movies.” (Notes on Cult Films and New Media Technology)
Michael S. Newman bezieht sich dabei auf David Bordwell (“New Media and Old Storytelling”), der wiederum auf Jason Mitchells Blog Just TV verweist.

Bordwell: "The DVD made a movie more like a book".
sowie auf das Buch von Henry Jenkins “Convergence Culture - Where Old and New Media Collide”.
Die Akademie für Leseförderung der Stiftung Lesen wies bereits Anfang Juli auf einen Artikel der Nordwest-Zeitung hin, in dem auf ein Kooperationsprojekt der Stadtbibliothek Oldenburg mit einer Grundschule eingegangen wird, in dem vereinbart wird, gemeinsam in den nächsten 2 Jahren modellhafte Bibliotheksführungen für die ersten vier Klassen zu entwickeln. Die Führungen sollen ins Curriculum e